Der erste Sommer im Frieden

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Dieses Programm befasst sich mit der Situation im unmittelbaren Nachkriegsdeutschland 1945, der sogenannten Stunde Null, und lässt sich für nahezu jeden Ort in der amerikanischen Besatzungszone adaptieren.

Der Krieg ist vorbei, Deutschland ist besiegt und sieht sich einer ungewissen Zukunft gegenüber.
Zwar ist der Ort weitgehend von der Zerstörung verschont geblieben, der Krieg hat jedoch sichtbare Spuren hinterlassen: Viele Ehemänner und Söhne sind gefallen, vermisst oder in Gefangenschaft, die Frauen müssen sich und ihre Kinder durchbringen. Vertriebene und Flüchtlinge sind auf der Durchreise oder versuchen, sich hier eine neue Heimat zu schaffen. Die ersten Heimkehrer haben sich nach Hause durchgeschlagen. Hamsterer aus den Städten sind auf der Jagd nach Lebensmitteln, der Schwarzhandel blüht.

Als Teil der Besatzungstruppen in Deutschland sind amerikanische Streitkräfte im Ort stationiert. Ein US-Militärgouverneur hat die Regierungsgewalt übernommen. Es gilt, eine neue deutsche Verwaltung zur Demokratisierung des Landes aufzubauen und mit dem wirtschaftlichen Wiederaufbau zu beginnen.

Die Deutschen stehen den amerikanischen Befreiern mit gemischten Gefühlen gegenüber. Den Amerikanern geht es mit dem ehemaligen Kriegsgegner nicht anders. Ihnen ist die Verbrüderung mit den Deutschen streng untersagt, trotzdem entstehen nach und nach erste soziale Kontakte.

Fotos der Studiengruppe “Stunde Null” finden Sie im Bereich “Veranstaltungen.”

Weitere Informationen zur Studiengruppe “Stunde Null” bekommen Sie unter stundenull@studienkreis-militaergeschichte.de.