US War Correspondents im 2. Weltkrieg

Die Studiengruppe “US War Correspondents im 2. Weltkrieg” beschäftigt sich mit der Arbeit ziviler Kriegsberichterstatter im 2. Weltkrieg, hauptsächlich in Europa.

Der sogenannte Embedded Journalism ist keine Erfindung des 21. Jahrunderts, sondern läßt sich in seiner modernen Ausprägung auf die Kriegsberichter und Fotografen im Krimkrieg und einige Jahre später im amerikanischen Bürgerkrieg zurückführen.

Hier wurden erstmalig Zeitungsnachrichten nicht basierend auf Depeschen der Generäle vom Kriegsschauplatz geschrieben, sondern Journalisten und Fotografen waren vor Ort und machten sich selbst ein Bild von der Lage, sprachen nicht nur mit Generälen, sondern auch den einfachen Soldaten und Zivilisten und hielten diese im Bild fest. Nachrichten wurden per Telegraf an die Verlagshäuser geschickt und waren dadurch deutlich aktueller als bisher.

Neben schillernden Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, der nach eigenem Bekunden aktiv ins Kampfgeschehen eingriff, waren während des 2. Weltkriegs zahlreiche männliche und weibliche Journalisten im Einsatz, um der Bevölkerung in der Heimat Eindrücke über das Geschehen an der Front zu vermitteln. Nicht wenige von ihnen gerieten hierbei in Lebensgefahr und einige kamen dabei ums Leben.

Für weitere Informationen zum Thema schicken Sie bitte eine eMail an warcos@studienkreis-militaergeschichte.de