Living History im Museum

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Anders als durch herkömmliche museale Werkzeuge wie Fotos, Vitrinen, Schautafeln und Dioramen möglich, dient die Living-History-Präsentation im Freilandmuseum zur – im wahrsten Sinne des Wortes – Begreifbarmachung der Geschichte. Sämtliche Gegebenheiten des Museums werden genutzt und ihre Ausstattung aus unseren privaten Sammlungen ergänzt, um dem Museumsbesucher eine ganzheitliche Begegnung mit der Geschichte zu ermöglichen.

Die Darsteller bewohnen das Dorf und gehen typischen Alltagstätigkeiten der damaligen Zeit nach. Auf diese Weise kann der Besucher in die Vergangenheit eintauchen und verstehen, wie sich das Leben damals abgespielt hat. Er kann mit den Darstellern sprechen, Kleidung, Geräte, Fahrzeuge und andere Ausstattung aus nächster Nähe betrachten und sogar anfassen. Der große Detailreichtum der Präsentation in Verbindung mit der besonderen Atmosphäre des Museumsdorfes sorgt für eine einzigartige Begegnung mit der Geschichte.
Der Besucher wird nicht durch eine konventionelle Ausstellung zwangsgeführt, sondern steht mitten im Geschehen und nimmt die Szenerie mit allen Sinnen wahr.

Das Mittel der Living History wird auf diese Weise zum Träger eines edukativen Museumsprogramms der ganz besonderen Art:

Geschichte ist weder langweilig noch trocken und findet auch nicht zwischen zwei Buchdeckeln statt.